LONGGO Empfängerakkus:

Lithium-Polymerzellen werden schon seit Jahren in Palmtops, Handheld-PCs, Notebooks, digitalen Kameras und in Handys eingesetzt. Jetzt halten sie ihren Einzug in den Modellbau. Mittelfristig werden Nickel-Cadmium- (NiCd) und Nickel-Metall-Hydrid- (NiMH) Akkus von den neuen Lithium-Polymerzellen verdrängt. Diese Akkus bieten enorme Vorteile hinsichtlich der Kapazität im Verhältnis zum Gewicht. Für LONGGO-Akkus werden ausschließlich speziell selektierte Zellen verwendet. Bereits beim Hersteller werden aus der laufenden Produktion nur die besten Zellen (hinsichtlich Innenwiderstand und Spannungslage) exklusiv für LONGGO aussortiert. Nur diese Zellen haben das LONGGO-Qualitätsmerkmal und werden dann zu hochwertigen Empfängerakkus konfektioniert. Die Art der Zellenkonfektionierung ist von der Firma EMCOTEC GmbH mit einem Gebrauchsmuster geschützt.

LONGGO-Akkus haben eine UL-Zulassung (Zulassungsvorschriften für die USA, überprüft durch die Underwriter Laboratories (UL) in den USA). Um diese Zulassung zu erlangen, sind aufwändige Prüfungen nötig, die die Sicherheit der Akkus garantieren. So können LONGGO-Akkus bei korrekter Behandlung nicht explodieren. In diversen Zeitschriften und Internet-Foren wird von abbrennenden oder explodierenden Lithiumzellen berichtet. Die Ursachen hierfür sind immer auf Anwenderfehler zurückzuführen. Man muss bei LiPo-Zellen umdenken und sich intensiver um die korrekte Ladetechnik kümmern. Im Auto leuchtet man ja auch nicht mit dem Feuerzeug in den Tank, um zu sehen, ob dieser noch voll ist. Durch die neue LONGGO S Serie mit integrierter Schutzelektronik sind nun selbst bei falscher Ladung/Entladung keine Risiken mehr vorhanden. In intensiven Erprobungen und Tests bei EMCOTEC GmbH haben die LONGGO-Akkus ebenfalls ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt.

Aufgrund zahlreicher Versuche (auch unter Hochstrombedingungen) konnten bei ca. 300 Ladezyklen der Lithium-Polymerzellen nur geringe Kapazitätsverluste beobachtet werden. Der Hersteller selbst gibt bei 500 Ladezyklen einen Kapazitätsverlust von ca. 15% an. 500 Ladezyklen eines Empfängerakkus entsprechen immerhin ca. 1500-2500 Flügen. Damit ist eine enorme Zuverlässigkeit gegeben, die der von herkömmlichen Zellen in nichts nachsteht.

LONGGO Flugakkus:

Die neuesten Flugakkus der SBC Serie (Special Balancing Connector) erlauben durch einen speziellen integrierten Stecker das Balancing der Zellen beim Laden (mit dem LONGGO Balancer - siehe Zubehör/Ladegeräte bzw. E-Shop). Auch hier ist EMCOTEC Vorreiter in Sachen Technik. Da Flugakkus stark belastet werden, spielt hier das De-Balancing eine wichtige Rolle. Durch die hohen Ströme (bis über 100A Last) haben die Zellen nach einigen Flügen unterschiedliche Spannungen. Daher werden die Zellen, die die höchste Spannungslage haben beim "normalen" Laden überladen. Auf Dauer führt das zu sinkender Kapazität - der Akku wird "schlechter" und die Lebensdauer sinkt. Die Zellenspannung der LONGGO-Flugakkus der SBC-Serie werden beim Laden durch den aufgesteckten Balancer auf gleichen Spannungslevel gebracht. Die Akkus haben daher auch nach vielen Flügen ihre volle Leistung und leben länger. Bei der F3A Europameisterschaft 2004 wurden die ersten Prototypen bereits mit großem Erfolg eingesetzt. Mit Produkten von EMCOTEC wurden so die Plätze 1, 3 und 5 belegt. Ein großartiger Erfolg!

KOKAM Lithium-Polymerakkus:

Die Lithium-Polymerzellen des koreanischen Herstellers KOKAM sind die zurzeit anerkannt besten Zellen auf dem Markt. Geringer Innenwiderstand, hohe Strombelastbarkeit, beste Spannungslage und lange Lebensdauer zeichnen diese Zellen aus. KOKAM ist führend in der LiPo-Technologie und besitzt viele weltweite Patente für die Fertigung der Zellen. Durch beste Kontakte zu KOKAM sind diese hochwertigen Akkus bei EMCOTEC GmbH im E-Shop erhältlich. Für den Elektroflug, für LowCost- Empfängerstromversorgungen oder für andere Anwendungen des täglichen Lebens, bei denen leichte Energie benötigt wird - mit LiPo-Akkus von KOKAM ist man immer auf der sicheren Seite.

OEM-Akkus:

Für OEM-Anwendungen können wir spezielle Akkulösungen anbieten. Egal, ob mit oder ohne Überwachungselektronik, ob mit oder ohne integrierte Ladeschaltung - wir erarbeiten ein Konzept für jede Anwendung. Durch Fertigungsmöglichkeiten in Fernost können die Kosten niedrig gehalten werden, was gerade bei hohen Stückzahlen ein wichtiger Aspekt ist. Fragen Sie unverbindlich an - wir helfen weiter!

Allgemeine Informationen zu Lithium-Polymerzellen:

Die Weiterentwicklung der bisher bekannten Lithium-Ionen-Akkus ist eine neue, fortschrittlichere Akkutechnologie, die eine 25% höhere Energiedichte aufweist. Diese leichtere und vor allem sicherere Weiterentwicklung der Lithium-Ion-Akkus sind die Lithium-Polymer-Akkus (abgekürzt "PLi" oder auch "LiPo"). Bei den Lithium-Polymer-Akkus wurde der hoch giftige Flüssigelektrolyt durch eine weniger aggressive Paste ersetzt. Dadurch kann bei den LiPo-Zellen auf das bei LiIon-Zellen übliche Stahlbechergehäuse verzichtet werden, was Gewicht spart und die Gefahr von Explosionen durch Überdruck verhindert. Es genügt eine flexible Verpackung aus dünner Alufolie. Durch die Formbarkeit der Aluminiumumhüllung kann der Akku praktisch in jede beliebige Form gebracht werden, was ihn für Anwendungen in PDAs, Notebooks, Digitalkameras und Handys prädestiniert.

Der Pasten-Elektrolyt ist nur in einem bestimmten "Spannungsfenster" chemisch stabil. Dadurch sind die Akkus gegen Über- oder Unterspannung extrem empfindlich. Die maximale Zellenspannung von 4,2V (exakt 4,235V) darf keinesfalls auch nur kurzzeitig überschritten werden! Aus diesem Grund benötigen Lithium-Polymerzellen spezielle Ladegeräte. Die unterste Grenzspannung beträgt dagegen 2,5V. Bei einer Entladung unter 2,5V pro Zelle sind bleibende Schäden zu erwarten. In der Praxis sollte der Akkus bereits bei einer Zellenspannung von 3,0V geladen werden. Bei der Entladung ist der Sprung von 3,0V auf 2,5V schnell erreicht, da die Spannung der Zelle am Ende ihrer Entladung sehr schnell einbricht. Dadurch ist die Überwachung der Zellenspannung wichtig, um eine Zerstörung des Akkus durch Tiefentladung zu verhindern. Die DPSI RV Systeme, die in Verbindung mit LONGGO-Akkus genutzt werden können, haben daher eine integrierte Spannungsüberwachung.

Ein großer Vorteil der Lithium-Polymer-Akkus besteht darin, dass sie keinen Memoryeffekt und eine sehr geringe Selbstentladung haben. Voll geladen bringen die Akkus nach einem halben Jahr (korrekte Lagerung vorausgesetzt) immer noch 95% ihrer Kapazität.

Problematisch ist dagegen die schlechte Lötbarkeit der dünnen Anschlussfahnen bei Einzelzellen. Beim Löten kann leicht das Siegel der Zelle verletzt werden, was zu einer dauerhaften Beschädigung derselben führt. Bei LONGGO-Akkus wird ein spezielles Lötverfahren eingesetzt, welches die Zelle schont, Beschädigungen ausschließt und die Garantie gewährleistet. Mit den fertig konfektionierten LONGGO-Akkus wird so eine hochwertige und zuverlässige Stromversorgung ohne Risiko für den Anwender geboten.

Weiterer Vorteil der Lithium-Polymerzellen ist die bedingte Schnellladefähigkeit. LiPo-Zellen können mit 1C geladen werden (d.h. mit 1,2A bei einem 1,2Ah-Akku). Da die Ladung zuerst strom- und dann spannungsgeregelt erfolgt, ist der Akku nach ca. 1,5 Stunden voll geladen. Ein Nachteil ist das "De-Balancing" in Reihe geschalteter Zellen. Wenn eine Zelle VOR der anderen voll oder leer wird, sinkt über kurz oder lang die Gesamtkapazität des Akkus. Um dies auszugleichen, müsste man in Reihe geschaltete Zellen eigentlich getrennt (einzeln) laden, was zu hohen Kosten in der Ladetechnik führt. Deshalb sind LONGGO-Akkus selektiert, werden exakt nach Spannungslage sortiert und erst dann zu einem Akku konfektioniert. Da die Ströme bei der Versorgung der Empfangsanlage nicht so hoch sind, wie beispielsweise im Elektroflug, wirkt sich ein De-Balancing nicht so stark aus. Mittlerweile ist zum Balancen der Zellen eine kleine Elektronik erhältlich (LONGGO-Balancer), die von Zeit zu Zeit an die 2100er und 3300er Akkus angesteckt werden kann und dann ein vollautomatisches Balancing wärend dem Laden ermöglicht. Nach dem Laden sind die Zellen dann wieder im "Gleichklang". Das sichert die Werthaltigkeit der Akkus über einen langen Zeitraum.



Sicherheitshinweise zu LONGGO-Akkus:

  • Als Empfängerstromversorgung nur in Verbindung mit der DPSI Familie (RV, TWIN, LR, BIC) betreiben
  • Nur von EMCOTEC GmbH freigegebene Ladegeräte verwenden
  • Beim Laden auf den Ladestrom (max. 1C) und die Ladespannung (Zellenzahl = 2) achten
  • Auf maximale Strombelastbarkeit der Akkus achten
  • Vor mechanischer Belastung (Quetschen, Drücken, Biegen, Bohren) schützen
  • Akkus keinesfalls öffnen oder aufschneiden, nicht ins Feuer werfen, von Kindern fernhalten
  • Akkus auf keinen Fall kurzschließen
  • Empfängerakkus nicht unter 5,8V entladen (2,9V pro Zelle), sonst sind sie definitiv defekt! Bei einer Spannung von 6,4V sollten die Akkus bereits geladen werden.
  • Akkus nicht unter -5°C betreiben, da bei Minus-Temperaturen die Kapazität stark sinkt!
  • Akkus vor Hitzeeinwirkung schützen (fern von heißen Teilen (z.B. Auspuff) montieren)
  • Vor der Lagerung (z.B. im Winter) die Akkus laden - nicht im entladenen Zustand lagern!
  • Die Akkus beim Laden möglichst nicht unbeaufsichtigt lassen.
  • Falls Lithium-Polymerakkus in einen Brand verwickelt sein sollten (z.B. abgestürzter brennender Jet), NIE mit Wasser löschen, sondern mit einem Pulverlöscher!
Durch die hohe Energiedichte (bis zu 190Wh/kg) sind die Zellen nicht ungefährlich und bedürfen einer besonderen Sorgfalt! Die Firma EMCOTEC GmbH schließt daher ausdrücklich jegliche Haftung für Schäden aus, die durch den fehlerhaften Umgang mit den Lithium-Polymer-Zellen entstehen.