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FAQs (Frequently Asked Questions)
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1. Ist die Elektronik im DPSI sicher?
Ja! Alle wichtigen Bauteile sind doppelt
ausgelegt oder werden überwacht. Wir denken, dass es keine
Rolle spielt, bei einem hochwertigen Artikel wie dem DPSI ein
paar Euro mehr in Bauteile zu investieren. Die Sicherheit ist
das A und O. Wir vertreten den Grundsatz: nur das Beste findet
seinen Platz in unseren Systemen. Wir setzen übrigens bis
zu 12 Leistungshalbleiter ein und überwachen deren Funktion
per Software!
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2. Haben die DPSIs zwei Spannungsregler?
Nein! Die DPSI-Systeme haben zum Teil sogar 4 Spannungsregler!
Die Frage ist immer, wie solch ein Argument zu bewerten ist. Was den Leistungszweig
anbelangt (d.h. den Spannungsregler, der die Spannnung für die Servos regelt),
verwenden wir in der Regel ein Regel-IC und mehrere gematchte Leistungshalbleiter,
die die Spannungsdifferenz zwischen Eingang (Akku) und Ausgang (Empfänger/Servos)
verheizen. Das Regel-IC wird nicht belastet und geht daher auch nicht kaputt. Die
Leistungshalbleiter müssen dagegen die gesamte Energie absorbieren und sind daher
redundant ausgelegt. Der Einsatz mehrerer parallel geschalteter Spannungsregler bringt
keinen nennenswerten Vorteil. Wenn ein Spannungsregler kaputt gehen sollte, wird er
leitend und lässt die volle Akkuspannung passieren. Ein zweiter Spannungsregler
würde zwar die geregelte Spannung zur Verfügung stellen - diese wird aber von
der höheren Spannung des defekten Reglers "überstimmt". Daher sind
zwei parallel betriebene Regler sinnlos. Selbst wenn ein defekter Regler abgeschaltet
würde, macht ein zweiter keinen Sinn, da dieser ja in dem Fall die komplette
Energieversorgung übernehmen muss. Wenn schon beim Einsatz von zwei Spannungsreglern
einer durch Überlast kaputt geht, wird der verbleibende kaum die nötige Leistung
zur Verfügung stellen können.
Daher dimensionieren wir unsere Spannungsregler von vorne herein sowohl von den Bauteilen
als auch von der thermischen Leistung ausreichend und leistungsstark. Dies zeigt sich
unter anderem daran, dass noch nie ein DPSI RV (Mini, 2001) mit defektem Spannungsregler
an uns zurück gesandt wurde.
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3. Was bringt die HF-Entstörung?
Prüfungen im EMV-Messlabor der Firma
Fujitsu-Siemens haben ergeben, dass die Signalqualität
und die Reichweite mit den DPSI Systemen erheblich besser sind
als ohne DPSI. Speziell bei direkt eingekoppelter Störstrahlung
auf die Servokabel haben die Störstrahlungen den Empfänger
"dicht gemacht", wenn kein DPSI dazwischen geschaltet
war. Bei Verwendung des DPSI funktionierte der Empfänger
dagegen problemlos im gesamten Frequenzbereich. Die hohe Wirksamkeit
der Filter hat uns selber überrascht. Uns wurde von einigen Fällen
berichtet, bei denen Piloten vergessen haben, die Empfängerantenne
abzuwickeln. Sie sind damit geflogen und hatten keinerlei Störungen
oder Reichweitenprobleme!
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4. Wozu braucht man überhaupt ein DPSI? Es ging Jahre lang ohne!
Richtig und Falsch! Der Wert der Modelle hat sich im
Laufe der Jahre immens gesteigert (man denke nur an Jets). Jedes Plus an
Sicherheit sichert hier den Werterhalt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein
Akku ausfällt, ist in der Tat gering. Die Wahrscheinlichkeit, dass
ein Servo einen internen Kurzschluss hat, ist schon wesentlich höher.
Generell gilt aber: zwei Akkus liefern mehr Strom als einer, da sich der Strom
auf beide Akkus gleich verteilt. Digitalservos haben sehr hohe Anlaufströme,
die von den Leiterbahnen des Empfängers nicht ohne Verluste getragen
werden können (sofern viele Servos angeschlossen sind). Da in
Großmodellen meist mehrere Servos pro Ruderklappe eingesetzt werden,
schafft dies ein einfacher Empfänger nicht mehr - die Spannung bricht
massiv ein und im schlimmsten Fall können sogar die Leiterbahnen
durchbrennen. Das DPSI verteilt die Spannung mit immens dicken Leiterbahnen
direkt an die Servos. Diese Leiterbahnen können nicht durchbrennen.
Ferner haben die DPSIs eine Spannungsregelung: damit ist immer und zu jeder
Zeit eine konstante und reproduzierbare Servokraft verfügbar. Die
Spannungsüberwachung "versichert" das Modell vor den Folgen
leerer Akkus. Und last but not least: alle eingefangenen HF-Störungen
werden direkt am Servostecker abgeleitet und können den Empfänger
nicht stören. Die Reichweite unter erschwerten Bedingungen nimmt mit dem
DPSI erheblich zu!
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5. Was passiert bei einem Kurzschluss im Servokabel?
Hier muss man zwei Fälle unterscheiden.
Bei einem dünnen und kurzen Servokabel (was z.B. auch gerne
für Showzwecke verwendet wird) wird dieses Kabel schmelzen.
Alle anderen Servos werden unbeeindruckt weiterlaufen. Bei einem
üblicherweise im Modell verwendeten langen Servokabel mit
hohem Querschnitt (z.B. Querruderservokabel) kann das Kabel
schmelzen, was aber wiederum vom Innenwiderstand und Ladezustand
der Akkus abhängt. Das Kabel kann aber auch einen "Heizkörper"
darstellen ohne durchzubrennen und so das DPSI stark aufheizen.
In diesem Fall kann es zur Zerstörung der Bauteile kommen
(oder zum "Auslöten" einiger Teile). Der fließende
Strom muss dann aber für eine längere Zeit weit über
dem zulässigen Dauerstrom des DPSI liegen.
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6. Ist der Betrieb mit LiFePo4 (A123) Zellen möglich?
Ja! Für ein DPSI spielt es keine Rolle, welcher
Akkytyp angeschlossen wird, solange sich dessen Nennspannung im erlaubten
Bereich gemäß Datenblatt befindet. Ein 2-zelliger LiFePo4-Akku
hat eine etwas niedrigere Nennspannung als ein Lithium-Polymer-Akku (LiPo)
und kann daher eingesetzt werden. Bei den neueren DPSI-Systemen sind LiFePo4-Akkus
bereits programmierbar. Dabei geht es bei der Programmierung lediglich um die
korrekte Erkennung der Unterspannungsgrenze. Bei den älteren DPSI-Systemen
kann man bei Verwendung von LiFePo4-Akkus auch 5-zellige NiCd-Akkus programmieren.
Deren Spannungsverlauf entspricht in etwa dem eines LiFePo4-Akkus.
Generell ist jedoch zu beachten, dass LiFePo4-Akkus eine
andere Entladekurve als herkömmliche Akkus haben. Zum Ende der Ladung bricht
die Spannung schlagartig ein. Daher ist eine exakte Bewertung der Restkapazität
aufgrund der Spannungslage kaum möglich. Man sollte sich also nicht blind auf
die Unterspannungsanzeige verlassen. Im Zweifelsfall kann auch ein DPSI BMS in die
Akkuzuleitung eingeschleift werden. Damit lässt sich die entnommene Kapazität
der Akkus und auch die Spannungen/Ströme exakt anzeigen.
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7. Ist der Betrieb mit 4NiCd/NiMH Zellen möglich?
Nein! Bei 4 Zellen ist selbst die minimale
Ausgangsspannung von 4,8V nicht über die gesamte Akkukapazität
erreichbar. Da es immer einen Verlust zwischen Eingangs- und
Ausgangsspannung gibt, können mit 4,8V Akkus keine 4,8V
am Ausgang erzeugt werden (bzw. nur dann, wenn die Akkus ganz
voll sind). Bei den DPSIs sind die Verluste zwar sehr
gering, wenn der (halb volle) Akku aber bei hoher Last einbricht,
kann die Spannung kurzzeitig unter die Minimalspannung des Empfängers
fallen. Trotz der
sehr geringen DropOut-Verluste raten wir daher vom Einsatz von 4 Zellen
ab.
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8. Ist der Betrieb mit nur einem Akku möglich?
Prinzipiell ja! In diesem Fall muss der Akku
aber über ein V-Kabel an das DPSI RV angesteckt werden,
so dass beide Akkuzuleitungen des DPSI belegt sind (sonst würde
eine Unterspannung des nicht kontaktierten Steckers angezeigt).
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9. Wird der Kühlkörper wirklich so heiß?
Im normalen Betrieb nicht. Ein Ferrari z.B. kann
auch 300km/h fahren - tut er aber zu 99,9999% seines "Lebens"
nicht. Im Zuge der Einhaltung der Qualitätsrichtlinien
müssen die möglichen Grenzwerte angegeben werden.
Diese werden beim Einsatz von 32 Hochleistungsservos unter Verwendung
von Lithium-Polymer-Akkus bei erschwerten Umgebungstemperaturen
(die im Modell möglich sind) theoretisch erreicht. In der
Praxis ist eine Temperaturerhöhung von ca. 20-30°C
zur Umgebungstemperatur bei der Verwendung von 20 Digitalservos
und LiPo-Akkus möglich.
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10. Wird die Energie der Akkus verheizt und deshalb nicht voll
genutzt?
Ja und Nein. Geht man von einer geregelten
und damit stabilen Ausgangsspannung von z.B. 5,5V aus, so muss die
Differenz zur Eingangsspannung "irgendwo hin". Die Differenz ergibt
sich aus dem Akkutyp, der verwendet wird. Bei einem 5-Zellen-Akku,
der ca. 6,2V Nennspannung hat, beträgt die Differenz 0,7V.
Bei einem LiPo-Akku mit 7,4V Nennspannung beträgt die
Differenz 1,9V. Diese 0,7V (oder 1,9V) Differenz wird also nicht
zu den Servos "durchgelassen", sondern einfach in
Wärme umgewandelt. Das ist ein ganz normales Prinzip und
wird in jedem Netzgerät, in jedem Verstärker, ja sogar
im Fernsteuersender praktiziert. Darum wird jedes elektronische Gerät,
welches Leistung verarbeitet, warm. Die Akkukapazität wird
dagegen schon zu 100% genutzt. Die Differenzspannung (zwischen
Eingang und Ausgang) nutzt ja niemandem, also kann man sie auch
in Wärme umwandeln. Es wird übrigens nur genau so
viel Energie verheizt, wie auch tatsächlich benötigt
wird. Wenn ein Servo keinen Strom benötigt, braucht auch
keine Energie verheizt zu werden - wenn es dagegen viel Strom
benötigt, muss auch viel Energie in Wärme umgewandelt
werden.
Dazu eine kleine Rechnung, wie viel Energie in Wärme umgewandelt
wird bei der Verwendung von LiPo-Akkus und 5,5V Ausgangsspannung.
(Wärmeenergie [P] = Spannung [U] * Strom [I])
Servo braucht 0,1A Strom
(Leerlauf):
P = (7,4V - 5,5V) * 0,1A = 0,19W (sehr wenig Wärmeenergie)
Servo braucht 2A Strom
(Volllast):
P = (7,4V - 5,5V) * 2,0A = 3,80W (viel Wärmeenergie)
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11. Warum ist das DPSI RV so "groß"?
Wegen der Kühlfläche. Da theoretisch
32 Servos an das DPSI RV angeschlossen werden können, muss
die Kühlfläche derart bemessen sein, dass der sichere
Betrieb mit einer so hohen Anzahl von Servos auch möglich
ist. Was nützt es, wenn bei 15 Servos die thermische Belastbarkeit
erreicht ist oder bereits überschritten wird? Dabei bezieht
sich die Größe der Kühlfläche immer auf
die Verwendung von LiPo-Akkus, da hier die meiste Wärme
erzeugt wird. Beim reinen 5-Zellen-Betrieb würde eine erheblich
kleinere Kühlfläche ausreichen. Da das DPSI RV sehr
niedrig ist, relativiert sich die Größe. In Volumen
gemessen ist es sogar sehr klein für seine Leistung.
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12. Muss man die Servokabel zusätzlich sichern?
Nein! Auf Anfrage einiger Piloten, die sich
nicht ganz sicher sind, und wirklich alles richtig machen möchten,
sind wir in der Bedienungsanleitung auf die Möglichkeit
der zusätzlichen Kabelsicherung eingegangen. Manch einer
wünscht sich eben den "Gürtel zum Hosenträger".
Die Stiftstecker der DPSIs entsprechend genau den Spezifikationen
der Stiftstecker in den Empfängern, sind sogar länger
und bieten damit mehr "Klemmfläche". Nicht der
Stift hält den Servostecker, sondern der Servostecker krallt
sich am Stift fest! Der Stecker ist also das tragende und sichernde
Element!
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13. Kann man die Servomittelstellung oder den Servoweg am DPSI verändern?
Die DPSI RV - Systeme mit der Endung "Magic" verfügen
über ein integriertes Servomatching. Andere DPSI-Systeme sehen die Möglichkeit
des Servomatching nicht vor. Da die Servos zum Teil schon direkt programmierbar sind und
in Zukunft sicher immer mehr Servos dieses Feature bieten, haben wir diese Funktionen
nicht überall vorgesehen. Durch die 12 Kanäle des DPSI RV besteht die
Möglichkeit, über Mischer am Sender einige Servos getrennt einzustellen, wenn
dies unbedingt nötig ist.
Mit dem DPSI-V-Match gibt es aber einen kleinen Baustein, der zwischen
einem DPSI-Ausgang und zwei Servos eingeschleift wird. Dabei können bei einem Servo die
Drehrichtung, die Mittelstellung und die Endausschläge eingestellt werden. Die
Programmierung ist sehr einfach und sicher.
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14. Reicht der maximale Spitzenstrom der DPSI-Systeme überhaupt aus?
Die Angaben über den maximal möglichen Strom der
DPSI-Systeme ist in der Regel kleiner als der theoretische Strom bei vielen Servos.
Wenn z.B. 10 Digitalservos mit je 2,5A Maximalstrom an ein Empfangssystem mit dem
DPSI RV Mini angeschlossen werden, könnte man glauben, dass diese Servos 25A
benötigen. Das DPSI Mini ist aber "nur" mit 14A Spitzenstrom angegeben. Dabei
ist allerdings zu berücksichtigen, dass niemals alle Servos gleichzeitig den
vollen Strom benötigen und dass der maximale Strom eines Servos nur bei Blockierung
erreicht wird (was in der Praxis normalerweise nicht vorkommt). Dass ein extrem hoher Strom
für längere Zeit anliegt, ist praktisch nicht möglich. Die Werte
der DPSIs reichen also in jedem Fall aus. Wir ziehen es vor, realistische Angaben
unserer Produkte zu machen, auch wenn unrealistische technische Werte optisch "besser
aussehen". Bei uns z.B. heißt "Dauerstrom" auch tatsächlich
Dauerstrom (also z.B. 10 Minuten, 1 Stunde oder 10 Stunden => eben DAUER). Manche
Mitbewerber verstehen unter "Dauerstrom" einen Strom für die Dauer
von z.B. 10 Sekunden. Prinzipiell ist auch immer die Größe des
Kühlkörpers für den maximalen Strom und damit die maximale Verlustleistung
verantwortlich.
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15. Warum soll ich ausgerechnet ein DPSI kaufen und nicht ein anderes Produkt?
Diese Frage können wir leider nicht beantworten! Bilden Sie
sich ihr eigenes Urteil: sehen Sie sich alle verfügbaren Produkte an und
entscheiden Sie selbst!
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